
Zwischen dem ersten „Irgendetwas muss sich ändern" und der bewilligten Maßnahme liegen im deutschen Gesundheitswesen viele Stationen: Arztpraxis, Beratungsstelle, Kostenträger, Klinik. An jedem Übergang gehen heute Informationen verloren – Betroffene erzählen ihre Geschichte wieder und wieder, Papiere werden neu ausgefüllt, Fälle bleiben liegen.
Genau an diesen Übergängen setzt GiG an. Unsere Rolle ist bewusst klar abgegrenzt: GiG berät nicht selbst und begleitet keine Fälle fachlich. GiG navigiert, strukturiert, bereitet vor und verbindet – die persönliche Beratung erfolgt durch Beratungsstellen und weitere geeignete Partner, über die Aufnahme entscheidet die Klinik.
Für Menschen beginnt das mit dem Gesundheitsnavigator: Situation schildern, neutrale Einordnung erhalten, passenden Versorgungsweg und Anlaufstelle kennen. Das ist heute schon kostenlos und anonym nutzbar.
Der nächste Ausbauschritt ist das digitale Onboarding: Wer sich für einen Weg entschieden hat, soll seine Angaben strukturiert erfassen und – ausschließlich mit ausdrücklicher Einwilligung – an die gewählte Beratungsstelle übergeben können. Die Beratungsstelle erhält dann keinen losen Papierstapel, sondern einen vollständigen, strukturierten Fall.
Für Beratungsstellen entsteht dazu ein eigenes GiG-Fallmanagement, in dem übernommene Klientinnen und Klienten weiterbegleitet werden – von der Antragstellung über den Widerspruch bis zur Klinikwahl. Kliniken wiederum können über eine digitale Aufnahme- und Prozessanbindung eingebunden werden, damit aus der Bewilligung ohne Medienbrüche eine Aufnahme wird.
Dieses Partnernetz bauen wir derzeit Schritt für Schritt auf. Beratungsstellen, Kliniken und weitere Partner, die Interesse an einer digitalen Zusammenarbeit haben, erreichen uns über das Kontaktformular oder direkt unter [email protected].